Deckungsbeitrag berechnen

Nettopreis, variable Kosten und Provision → Stückdeckungsbeitrag, Deckungsbeitragsquote, Gesamtdeckungsbeitrag und DB II nach produktfixen Kosten. Transparente Formel, exportierbarer PDF- & CSV-Report — kostenlos, Berechnen ohne Anmeldung.

Erweiterte Eingaben & Annahmen
Wie wird das berechnet?
  • variable cost per unit = material cost + other variable cost + net price × commission%
  • contribution margin per unit = net price − variable cost per unit
  • contribution margin ratio % = contribution margin per unit / net price × 100
  • total contribution margin (stage 1) = contribution margin per unit × units per month
  • contribution margin after product fixed costs (stage 2) = stage 1 − product-specific fixed costs
  • units to cover product fixed costs = product-specific fixed costs / contribution margin per unit
  • price floor = (material cost + other variable cost + product-specific fixed costs / units) / (1 − commission%)

Dies ist eine zweistufige Deckungsbeitragsrechnung, keine Vollkostenrechnung. Unternehmensgemeinkosten — Miete, Verwaltung, Geschäftsführung, alles, was nicht durch dieses eine Produkt verursacht wird — bleiben bewusst außen vor. Der Wert der Stufe 2 ist deshalb der Beitrag des Produkts zu Gemeinkosten und Gewinn, nicht der Gewinn selbst.

Unterstellt wird eine durchschnittliche Einheit: ein Nettopreis und ein variabler Kostensatz. Rechnen Sie eine Produktfamilie mit unterschiedlichen Preisen lieber Variante für Variante durch, statt zu mitteln — die Deckungsbeitragsquote eines Sortiments ist nicht der Durchschnitt der Quoten seiner Artikel.

Die Vertriebsprovision wird als Prozentsatz des Nettoverkaufspreises gerechnet. Zahlen Sie sie auf den Bruttopreis oder auf die Marge, rechnen Sie sie vor der Eingabe in einen Anteil am Nettopreis um.

Beispiel mit Demo-Vorgabewerten — tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein

Stückdeckungsbeitrag 45 €
Deckungsbeitragsquote 45,0 %
Gesamtdeckungsbeitrag / Monat 54.000 €
Variable Kosten pro Einheit 55 €
Deckungsbeitrag nach produktfixen Kosten / Monat 36.000 €
Menge zur Deckung der produktfixen Kosten 400
Preisuntergrenze bei dieser Menge 68 €

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?

Ziehen Sie vom Nettoverkaufspreis alle Kosten ab, die nur deshalb anfallen, weil Sie eine Einheit mehr verkauft haben: Stückdeckungsbeitrag = Nettopreis − (Materialkosten + sonstige variable Kosten + Provision auf den Nettopreis). Im Rechenbeispiel dieser Seite — 100 € Nettopreis, 38 € Material, 12 € für Verpackung, Versand und Zahlungsgebühren, 5 % Provision — sind das 55 € variable Kosten, also 45 € Stückdeckungsbeitrag und eine Deckungsbeitragsquote von 45 %. Bei 1.200 Stück im Monat trägt das Produkt 54.000 € bei; nach 18.000 € produktfixen Kosten bleiben 36.000 € für Gemeinkosten und Gewinn. Die vollständige Formel steht unter „Wie wird das berechnet?“.

Was unterscheidet DB I von DB II?

DB I ist der Deckungsbeitrag nach variablen Kosten — die erste Stufe der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung. DB II zieht davon die produktfixen Kosten ab, also die Fixkosten, die genau dieses Produkt verursacht und die mit ihm wegfielen. Der Unterschied ist entscheidend für die Sortimentsentscheidung: Ein Produkt mit positivem DB I, aber negativem DB II verdient seine eigene Maschine nicht, obwohl jede einzelne verkaufte Einheit noch etwas beiträgt. Dieser Rechner zeigt beide Stufen getrennt an.

Welche Fixkosten gehören in die produktfixen Kosten?

Nur die, die mit dem Produkt verschwinden würden: eine allein dafür geleaste Maschine, sein Produktmanager, eigene Werkzeuge, Formen oder Zulassungsgebühren. Miete, Verwaltung, Geschäftsführung und alles, was das ganze Sortiment gemeinsam trägt, bleibt außen vor — diese Kosten laufen weiter, auch wenn Sie das Produkt streichen. Genau diese Trennung macht den DB-II-Wert aussagekräftig; wer Gemeinkosten pauschal umlegt, rechnet Vollkosten und bekommt eine andere Antwort.

Deckungsbeitrag oder Gewinnschwelle — was brauche ich?

Der Deckungsbeitrag beantwortet eine Produktfrage: Was trägt dieses Produkt pro Stück und pro Monat bei? Die Gewinnschwelle beantwortet eine Unternehmensfrage: Ab welcher Menge decken alle Deckungsbeiträge zusammen die gesamten Fixkosten? Beide hängen an derselben Größe — die Gewinnschwelle ist Fixkosten geteilt durch den Stückdeckungsbeitrag —, deshalb rechnen Sie erst hier und dann im Gewinnschwellen-Rechner weiter, der unter „Verwandte Rechner“ verlinkt ist.

Wofür ist die Preisuntergrenze gut?

Die kurzfristige Preisuntergrenze sind die variablen Kosten pro Einheit: Darunter kostet Sie jeder zusätzliche Auftrag Geld. Der hier ausgewiesene Wert liegt höher — er ist der Nettopreis, bei dem das Produkt bei der eingetragenen Menge auch seine produktfixen Kosten gerade noch trägt, also DB II genau null wird. Für ein einmaliges Zusatzgeschäft bei freier Kapazität ist die kurzfristige Grenze der richtige Maßstab; für den Listenpreis eines Produkts, das dauerhaft im Sortiment bleiben soll, dieser Wert.

Woher stammen die Standardwerte?

Die vorausgefüllten Zahlen sind Demonstrationsvorgaben, die ein realistisches Beispiel liefern — sie sind keine beanspruchten Branchendurchschnitte. Ersetzen Sie sie mit Ihren eigenen Zahlen für ein genaues Ergebnis. Wenn ein Feld als Annahme gekennzeichnet ist, passen Sie es an Ihr Geschäft an; die Seite Methodik listet jeden Standardwert und seinen Status auf.

Werden meine Daten irgendwo gespeichert?

Das Rechnen speichert nichts: Jede Berechnung läuft in Ihrem Browser, es gibt kein Konto, und während des Rechnens wird nichts von Ihren Eingaben gesendet. Erst wenn Sie den PDF-Report herunterladen, erhalten wir die eingegebene E-Mail-Adresse und eine kurze Zusammenfassung der von Ihnen modellierten Eingaben, damit wir nachfassen können — die Datenschutzseite nennt genau, was gespeichert wird.