ROAS berechnen – kostenloser ROAS Rechner

ROAS berechnen: Werbebudget, Umsatz und Marge → ROAS, Break-even-ROAS, POAS, ACoS und CPA. Transparente Formel, exportierbarer PDF- & CSV-Report — kostenlos, Berechnen ohne Anmeldung.

Erweiterte Eingaben & Annahmen
Wie wird das berechnet?
  • ROAS = revenue from ads / ad spend
  • break-even ROAS = 1 / gross margin%
  • POAS = (revenue × gross margin%) / ad spend
  • gross profit after ad spend & fees = revenue × gross margin% − ad spend − agency/tool fee
  • ACoS % = ad spend / revenue × 100
  • CPA = (ad spend + agency/tool fee) / conversions · AOV = revenue / conversions
  • ROAS incl. fees = revenue / (ad spend + agency/tool fee)

Der ROAS beruht auf dem Umsatz, den Ihr Reporting den Anzeigen zuordnet. Organische und wiederkehrende Käufe, Retouren und Erstattungen sowie spätere Käufe bleiben außen vor — gemessen wird also die Kampagne, nicht der Kunde.

Der ROAS an der Gewinnschwelle leitet sich aus der Bruttomarge ab; er markiert den Punkt, an dem die Kampagne Produkt- und Werbekosten deckt. Gemeinkosten sind darin nicht enthalten — um sie einzurechnen, setzen Sie die Bruttomarge niedriger an oder schlagen Sie sie auf die Agentur-/Tool-Gebühr auf.

Beispiel mit Demo-Vorgabewerten — tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein

ROAS 4,00×
ROAS an der Gewinnschwelle 1,67×
POAS (Gewinn auf Werbeausgaben) 2,40×
Bruttogewinn nach Werbeausgaben & Gebühren 14.000 €
ACoS (Werbekostenanteil) 25,0 %
Kosten pro Akquise 25 €
Durchschnittlicher Bestellwert 100 €
ROAS inkl. Gebühren 4,00×

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man den ROAS?

Der ROAS ist der den Anzeigen zugerechnete Umsatz geteilt durch das dafür eingesetzte Werbebudget: ROAS = Umsatz ÷ Werbekosten. Aus 10.000 € Budget und 40.000 € Umsatz ergibt sich ein ROAS von 4,00× (oft als 400 % geschrieben). Der ACoS ist dieselbe Beziehung umgekehrt (Werbekosten ÷ Umsatz), ein ROAS von 4,00× entspricht also einem ACoS von 25 %. Beide Werte gibt dieser Rechner zusammen mit der vollständigen Formel aus.

Was ist ein Break-even-ROAS?

Der Break-even-ROAS ist der Punkt, an dem die Bruttomarge auf das Verkaufte die Werbekosten genau deckt: Break-even-ROAS = 1 ÷ Bruttomarge. Bei 60 % Marge liegt er bei 1,67×, bei 25 % Marge brauchen Sie bereits 4,00×, nur um auf null zu kommen. Genau deshalb lässt sich ein „guter“ ROAS ohne Angabe der Marge nicht nennen — derselbe Wert von 3× ist bei einer Marge profitabel und bei einer anderen ein Verlustgeschäft. Beachten Sie: gedeckt sind damit Wareneinsatz und Werbekosten, nicht Ihre Gemeinkosten.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS, POAS und ROI?

Der ROAS zählt Umsatz je eingesetztem Werbeeuro und blendet damit aus, was die Ware Sie gekostet hat. Der POAS (Profit on Ad Spend) rechnet stattdessen mit dem Bruttogewinn — Umsatz × Bruttomarge ÷ Werbekosten — und sagt deshalb tatsächlich, ob eine Kampagne Geld verdient hat. Der ROI geht noch einen Schritt weiter und drückt den Nettogewinn als Prozentsatz der gesamten Investition aus, also einschließlich Kosten jenseits der Mediaausgaben. Diese Seite zeigt ROAS, POAS und den nach Werbekosten und Gebühren verbleibenden Bruttogewinn nebeneinander.

Ist ein ROAS von 4 gut?

Das hängt vollständig von Ihrer Bruttomarge ab und davon, was das Budget sonst noch tragen muss. Vergleichen Sie Ihren ROAS mit dem Break-even-ROAS, den dieser Rechner aus Ihrer Marge ableitet: darüber trägt die Kampagne zum Bruttogewinn bei, darunter kostet sie Sie Geld, so beeindruckend der Multiplikator auch aussieht. Wir nennen hier bewusst keinen Zielwert — eine ehrliche Einzelzahl gibt es nicht, und die Vorbelegungen dieser Seite sind ein Rechenbeispiel, kein Branchendurchschnitt.

Woher stammen die Standardwerte?

Die vorausgefüllten Zahlen sind Demonstrationsvorgaben, die ein realistisches Beispiel liefern — sie sind keine beanspruchten Branchendurchschnitte. Ersetzen Sie sie mit Ihren eigenen Zahlen für ein genaues Ergebnis. Wenn ein Feld als Annahme gekennzeichnet ist, passen Sie es an Ihr Geschäft an; die Seite Methodik listet jeden Standardwert und seinen Status auf.

Werden meine Daten irgendwo gespeichert?

Das Rechnen speichert nichts: Jede Berechnung läuft in Ihrem Browser, es gibt kein Konto, und während des Rechnens wird nichts von Ihren Eingaben gesendet. Erst wenn Sie den PDF-Report herunterladen, erhalten wir die eingegebene E-Mail-Adresse und eine kurze Zusammenfassung der von Ihnen modellierten Eingaben, damit wir nachfassen können — die Datenschutzseite nennt genau, was gespeichert wird.