Gewinnschwelle berechnen – Break-even-Point
Gewinnschwelle berechnen: Fixkosten, Preis und variable Kosten → Deckungsbeitrag, Break-even-Menge und Break-even-Umsatz. Transparente Formel, exportierbarer PDF- & CSV-Report — kostenlos, Berechnen ohne Anmeldung.
Beispiel mit Demo-Vorgabewerten — tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein
Häufig gestellte Fragen
Wie berechnet man die Gewinnschwelle?
Zuerst den Deckungsbeitrag je Stück bilden: Verkaufspreis minus variable Kosten pro Stück. Dann die Fixkosten durch diesen Betrag teilen: Break-even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag je Stück. Mal dem Preis genommen ergibt das den Break-even-Umsatz. Beispiel: 20.000 € Fixkosten, 100 € Preis und 60 € variable Kosten ergeben 40 € Deckungsbeitrag, eine Gewinnschwelle von 500 Stück und 50.000 € Umsatz. Die vollständige Formel steht auf dieser Seite unter „Wie wird das berechnet?“.
Was ist der Deckungsbeitrag und warum bestimmt er die Gewinnschwelle?
Der Deckungsbeitrag ist der Teil des Verkaufspreises, der nach Abzug der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt: Preis − variable Kosten. Solange die Summe aller Stückdeckungsbeiträge kleiner ist als die Fixkosten, machen Sie Verlust; genau dort, wo beide gleich sind, liegt die Gewinnschwelle. Deshalb verschiebt eine Preis- oder Stückkostenänderung den Break-even-Point viel stärker als eine Mengenänderung — der Deckungsbeitrag steht im Nenner. Dieser Rechner gibt zusätzlich den Deckungsbeitragssatz aus (Deckungsbeitrag ÷ Preis), also den Anteil jedes Verkaufs, der zur Fixkostendeckung beiträgt.
Was sagt die Sicherheitsspanne aus?
Die Sicherheitsspanne zeigt, wie weit Ihre erwartete Menge über der Gewinnschwelle liegt, gemessen an dieser Menge: (erwartete Menge − Break-even-Menge) ÷ erwartete Menge. Eine Sicherheitsspanne von 30 % bedeutet, dass der Absatz um fast ein Drittel einbrechen könnte, bevor Sie in die Verlustzone geraten. Für die Risikobeurteilung ist das die nützlichste Zahl auf dieser Seite, weil sie aus dem Break-even-Point einen Puffer macht, den Sie gegen ein schwaches Quartal halten können.
Funktioniert das auch für Dienstleistungen ohne Stückzahlen?
Ja — rechnen Sie mit einer durchschnittlichen Einheit. Bei Dienstleistungen kann eine „Einheit“ ein Beratungstag, ein Retainer oder ein durchschnittliches Projekt sein: Ihr Honorar dafür kommt in das Feld für den Preis, die nur dadurch entstehenden Kosten (Freelancer, Reise, projektbezogene Lizenzen) in die variablen Kosten. Gehälter, die ohnehin anfallen, gehören zu den Fixkosten. Das Modell rechnet mit einer einzigen Durchschnittseinheit, das Ergebnis ist also nur so aussagekräftig wie dieser Durchschnitt.
Woher stammen die Standardwerte?
Die vorausgefüllten Zahlen sind Demonstrationsvorgaben, die ein realistisches Beispiel liefern — sie sind keine beanspruchten Branchendurchschnitte. Ersetzen Sie sie mit Ihren eigenen Zahlen für ein genaues Ergebnis. Wenn ein Feld als Annahme gekennzeichnet ist, passen Sie es an Ihr Geschäft an; die Seite Methodik listet jeden Standardwert und seinen Status auf.
Werden meine Daten irgendwo gespeichert?
Das Rechnen speichert nichts: Jede Berechnung läuft in Ihrem Browser, es gibt kein Konto, und während des Rechnens wird nichts von Ihren Eingaben gesendet. Erst wenn Sie den PDF-Report herunterladen, erhalten wir die eingegebene E-Mail-Adresse und eine kurze Zusammenfassung der von Ihnen modellierten Eingaben, damit wir nachfassen können — die Datenschutzseite nennt genau, was gespeichert wird.